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07June
Schubert mittwochs um 5
„...[Franziska Lee] stellt sich als völlig unprätentiös und schnörkellos dar; sie musiziert mit sparsamen, völlig angemessenen Bewegungen – heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Ihr makelloses „Handwerk“ setzt sie wie nebenbei ein – Klaviertechnik als nicht weiter erwähnenswerte Voraussetzung, musikalische Verläufe hörbar zu machen.“location_on von Claus-Dieter Hanauer
15.03.2025 location_on 8:00 AM - 9:00 AMSchubert mittwochs um 5
Der Klavierabend von Jee-Eun Franziska Lee
„Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen“. So liest sich Franz Grillparzers Grabschrift auf Schuberts Epitaph auf dem ehemaligen Währinger Ortsfriedhof, dem heutigen „Schubert-Park“, wo man den Komponisten am 21. November 1828 zur letzten Ruhe bettete. Doch diese „viel schöneren Hoffnungen“ waren längst Wirklichkeit geworden. Schuberts gewaltige Sonaten-Trias (D 958-960) etwa wurde erst 1838, ein Jahrzehnt nach seinem Ableben, zum ersten Mal veröffentlicht. Seine große C-Dur-Sinfonie (D 944) stöberte Robert Schumann nach einem Hinweis Ferdinand Schuberts, des älteren Bruder des Komponisten, in der Bibliothek der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien auf und veranlasste ihre Veröffentlichung bei Breitkopf & Härtel und ihre Erstaufführung durch das Gewandhausorchester Leipzig unter Felix Mendelssohn Bartholdy am 21. März 1839. Es ist Pianisten wie Eduard Erdmann und Artur Schnabel zu verdanken, die Klaviersonaten Schuberts, ein ganzes Jahrhundert nach seinem Tod, als Erste in ihre Konzertprogramme aufgenommen haben und es ist ein bleibendes musikhistorisches Verdienst des Pianisten Alfred Brendel, diese Werke Schuberts in den 1970er Jahren mit Hilfe des Massenmediums Fernsehen einem breiteren Publikum bekannt gemacht zu haben. Spätestens seit diesem Zeitpunkt sind sie im Repertoire verankert.
Trotz all dem gehört viel Mut dazu, ein Recital auf Werke von Schubert zu „beschränken“ – solche Klavierabende sind für den Künstler und die Zuhörerschaft gleichermaßen fordernd. Und es kostet viel Kraft, die Ohren „bei der Stange“ zu halten. Jee-Eun Franziska Lee hat diesen Mut und diese Kraft. Ihr Recital am 12. März 2025 im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek im Rahmen der vom Kulturfonds Baden, der Musikhochschule und der Landesbibliothek betreuten Veranstaltungsreihe „Mittwochs um 5“ vereinte die Klaviersonaten a-Moll D 537, G-Dur D 894 und A-Dur D 959.
Das Auftreten und das Spiel der 1988 in Seoul geborenen Pianistin, die als Professorin eine Meisterklasse an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst in Stuttgart leitet, stellt sich als völlig unprätentiös und schnörkellos dar; sie musiziert mit sparsamen, völlig angemessenen Bewegungen – heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Ihr makelloses „Handwerk“ setzt sie wie nebenbei ein – Klaviertechnik als nicht weiter erwähnenswerte Voraussetzung, musikalische Verläufe hörbar zu machen.
Schuberts dreisätzige Klaviersonate a-Moll D 537, im März 1817 entstanden, aber erst 1852 publiziert, geht sie mit klassizistischer Strenge an, so dass die geistig-kompositorische Nähe zu Beethoven „ins Ohr sticht“. Die Akkordik des Kopfsatzes (Allegro ma non troppo) entsteht klar und angemessen massiv, die fallenden Sechzehntelfiguren, die den Satz ins Liedhafte weiterführen, gelingen ihr gestochen klar, keineswegs motorisch. Sie kann zeigen, wie so vieles, was in den späteren Sonaten Schuberts Tonfall ausmacht, bereits in diesem Werk anklingt, etwa die aufhorchen lassenden Abbrüche melodischer Linien, die von vordergründiger Naivität getragene Melancholie sowie, gerade im ganz wienerisch anmutenden Mittelsatz (Allegretto quasi andantino), wo eine kantable, in Oktaven geführte Oberstimme mit leise drohenden Akkord-Staccati im Bass konterkariert wird. Es war sicher kein Zufall in der Programmplanung der Pianistin, dass sich am Ende ihres Vortrags die A-Dur-Sonate D 959 anschloss. Im Finale jener elf Jahre später vollendeten Sonate greift Schubert das wundervoll in sich ruhende Thema dieses Mittelsatzes noch einmal auf – mit noch berührenderer Wirkung. Das Finale (Allegro vivace) mit seiner immer wieder aufbrandenden Bewegungsenergie gerät ihr kontrastreich und – keineswegs stilfremd – mit Beethovenscher Dynamik.
Die große, viersätzige und technisch anspruchsvolle Sonate G-Dur D 894 entstand zwei Jahre vor Schuberts Tod im Oktober 1826 und gehört, 1827 mit einer Widmung an seinen Freund Joseph Edler von Spaun publiziert, zu den nur drei Klaviersonaten, die noch zu seinen Lebzeiten im Druck erschienen. Obwohl sie in rein formaler Hinsicht mit ihren vier Sätzen geradezu klassisch gehalten ist - I. Molto moderato e cantabile, II. Andante, III. Menuetto: Allegro moderato - Trio und IV. Allegretto, die in der Abfolge (Sonatensatz, Andante, Menuett, Rondo) dem herkömmlichen Muster der Sonate entsprechen, so entfernt sie sich doch „quasi una fantasia“ in ihrer Ausdruckscharakteristik weit von klassischen Vorgängern. Mit seiner Einschätzung „So dünkt uns doch die Phantasiesonate seine vollendetste in Form und Geist“ traf Robert Schumann den Nagel auf den Kopf.
Lee beginnt den Kopfsatz nachdenklich-melancholisch, nimmt Rücksicht auf die punktierte Akkordik, lässt die Musik sich fortspinnen, ehe der musikalische Verlauf mit dem Seitenthema Fahrt aufnimmt und beide Themen in immer neuen Wendungen weitergeführt werden. Im nachfolgenden langsamen Satz lässt sie den scharfen Kontrasten zwischen lieblich Liedhaftem und aufbrausend Dramatischem höchste Gerechtigkeit widerfahren und verfällt auch nicht in die Versuchung, das Andante unangemessen zu verbreitern: Ihr Schubert bewegt sich. Dieses Kontrastieren führt sie im Menuett gleichermaßen fort – das H-Dur-Trio lässt den unversöhnlichen h-Moll-Beginn fast vergessen. Das Rondo-Allegretto verströmt unter ihren Händen gelöst, fast heiter, ganz von Schubert eingenommen zwischen Lied und Tanz.
Schuberts letzte drei Klaviersonaten D 958-960 sind, trotz früherer Skizzierungen, das staunenswerte Ergebnis einer scheinbar vitalen Schaffensexplosion in seinen letzten Monaten – so, als sei es ihm bewusst gewesen, welch enge Grenzen seinem Leben gesetzt sein würden. Nach dem Begräbnis Beethovens am 29. März 1827 soll Schubert im Beisein seine Freunde Benedikt Randhartinger und Franz Lachner den ahnungsvollen Trinkspruch ausgebracht haben: „Auf denjenigen von uns Dreien, der unserem Beethoven als Erster nachfolgen wird.“
Man kann diese erst 1838 publizierte Sonatentrias durchaus als ein Vermächtnis ansehen, das nach dem monumentalen Sonatenwerk Beethovens der Gattung neue Wege wies. In dem so kraftvollen wie dynamisch differenzierten Spiel der Pianistin wurde dieser „neue Weg“ in der A-Dur-Sonate D 959 offenbar: Bereits im Kopfsatz (Allegro) wird Beethovens zuweilen fast logische Direktheit, sein Streben nach thematischer Konfrontation bei Schubert durchwirkt und abgelöst von tänzerischer Grazie und einer immerwährend fortgesponnenen Melodienfülle, unter die sich im Weiteren düster Fatalistisches, auch Nachtstück-Alptraumhaftes (das fis-Moll-Andantino mit seiner Winterreisen-Stimmung und seiner kadenzartigen Mittelteil-Explosion etwa) mischen. Schubert wird hier recht eigentlich „romantisch“, wenn er die Ausgewogenheit klassischer Vorbilder bewusst hinter sich lässt, wie es sich gerade auch in den Hintergründigkeiten des Scherzos und des abschließenden Rondos Bahn bricht. Das ist nicht länger die Aura Goethes und Schillers, sondern die E.T.A. Hoffmanns oder Jean Pauls!
Die melodische Schlichtheit des Rondo-Finales erfüllt mit tiefer Wehmut, insbesondere dann, wenn man dieses Finale so schnörkellos und „selbstverständlich“ angeht wie Lee. Ein Dur kann da trauriger sein als jedes Moll und die Generalpausen am Ende des Satzes scheinen geradezu aufzuschreien, so dass der virtuose Abschluss nichts als eine Groteske hinterlässt. –
Reicher Applaus! Und eine Überraschung: Der Präsident des Kulturfonds Baden e.V., Senator Mathias Tritsch, überreichte der Pianistin, die 2015 den Förderpreis des Kulturfonds Baden erhalten hatte und dem Kulturfonds durch zahlreiche Konzerte verbunden ist, im Rahmen einer kleinen Laudatio eine Skulptur der Majolika Karlsruhe mit Widmungsgravur.
Schuberts Werk lebt weiter. Seine Klaviersonaten sind aus dem Repertoire nicht mehr hinwegzudenken. Das verdanken wir so mutigen und kompetenten Musikern und Musikerinnen wie Jee-Eun Franziska Lee.
Claus-Dieter Hanauer -
07June
Eine Hommage an Schubert
„...Die Pianistin schafft es grandios, diese mystisch-herzzerreißende Lyrik instrumental umzusetzen. Der letzte Satz der Klaviersonate endet hymnisch, Lee perfektioniert hier die Dramatik, feuert die schrillen Dissonanzen in den Höhen und beendet das Werk mit einem atemberaubenden, rasenden Fluss, der dann verebbt (...) Das aufgewühlte Publikum dankte es der Künstlerin mit tosendem Applaus und vielen Blumensträußen.“location_on von Steffen Reinhold
11.03.2025 - Pforzheimer Zeitung location_on 8:00 AM - 9:00 AM
Montagabend wurde Pforzheims Jazzclub Domicile zum Konzertpodium der Sonderklasse: Axel Klauschke schaffte es nach fünf Jahren, eine der führenden internationalen Nachwuchspianistinnen zu verpflichten. Die Koreanerin Franziska Lee stellte dem Publikum im ausverkauften Club ihr
Programm mit drei Schubert-Sonaten vor.
Die gebürtige Koreanerin hat nicht grundlos den Künstlernamen Franziska gewählt, denn der österreichische Komponist sei ihr „Herzenskomponist", so Lee. Und genau dies hörten und spürten die Zuhörer. Lee hatte Schubertsche Sonaten aus drei Lebensphasen des Wieners erarbeitet. Als erstes Werk spielte sie die Sonate in a-Moll (D 537) aus dem Jahr 1817, bei deren Vollendung Schubert gerade einmal 20 Jahre alt war.
Brillante Interpretation
In diesem Werk hört man noch den Einfluss von Ludwig van Beethoven auf die dreisätzige Komposition Schuberts. Anfangs voller Kraft und überschwänglicher Jugendlichkeit, im mittleren Satz wie ein heiterer Frühlingsspaziergang, tänzerisch und anmutig. Im letzten Satz dann aufgeregt-unruhig, voller heftiger Emotionen eines jungen Mannes. Lees Interpretation war brillant: Im Gegensatz zu vielen anderen Klaviervirtuosen übergoss sie diese Komposition nicht mit jenem biedermeierlich-einschläfernden Zuckerguss, sondern lieferte eine frische und pointierte Interpretation ab.
Ergreifendes Klavierwerk
Die viersätzige Klaviersonate in G-Dur (D 894) von 1826 stammt aus dem „Spätwerk" Schuberts, der schon mit 31 Jahren gestorben ist. In dieser Komposition hat sich der Wiener bereits von Beethoven emanzipiert und man hört ein ergreifendes Klavierwerk voller Frieden und Heiligkeit. Lee beginnt den ersten Satz getragen, majestätisch, anfänglich vor sich hinplätschernd und plötzlich unterbrochen von stürmischen und düsteren Forti im Bass. Lees Hände fliegen über die Tastatur, die Anschläge mit der linken Hand klingen wie eine bedrohliche Turmuhr, die immer wieder mahnt, dass die Zeit abläuft. Und dies knapp zwei Jahre vor Schuberts frühem Tod. Im Andante hört man Mozartsche Leichtigkeit, aber unterbrochen von beißender Zerrissenheit. Der letzte Satz ist dann voll von musikalischem Witz, man glaubt einen österreichischen Bauerntanz zu hören. Als letztes Werk kommt die Sonate in A-Dur (D 959) zu Gehör. Drei Monate vor seinem Tod vollendete der Komponist dieses pianistische Meisterwerk. Es ist klanglich voller Tod und Trauer, ein Wechselbad der Emotionen. Die Pianistin schafft es grandios, diese mystisch-herzzerreißende Lyrik instrumental umzusetzen. Der letzte Satz der Klaviersonate endet hymnisch, Lee perfektioniert hier die Dramatik, feuert die schrillen Dissonanzen in den Höhen und beendet das Werk mit einem atemberaubenden, rasenden Fluss, der dann verebbt.
Aufgewühltes Publikum
Lee schaffte es, den Brötzinger Jazzclub zu einer klassischen Konzertbühne zu adeln. Das aufgewühlte Publikum dankte es der Künstlerin mit tosendem Applaus und vielen Blumensträußen.
Steffen Reinhold - Pforzheim -
07June
Agil und facettereich
„… Alle diese ganz unterschiedlichen Werke vermittelt Franziska Lee mit einer nuancenreichen Anschlagskultur, plastisch gestalteten Oberstimmen, die sowohl Feinsinn als auch Substanz aufweisen, jedoch auch mit dem Gespür für die Gesamtdramaturgie der Werke…“location_on von Daniel Hennigs
27.10.2021 - Badische Neueste Nachrichten location_on 8:00 AM - 9:00 AM
Agil und facettenreich
Nach ihrer bereits 2018 beim Klassik-Label Capriccio erschienenen CD ,,L'heure exquise", die französische Klaviermusik des 20. Jahrhunderts beinhaltete, widmet sich die aus Südkorea stammende und schon langjährig in Karlsruhe lebende, 31-jährige Pianistin Franziska Lee auf ihrem neuen Album englischer Musik derselben Epoche, die Ende September 2020 im Wolfgang-Rihm-Forum der Musikhochschule Karlsruhe aufgenommen wurde. Die CD mit dem Titel ,,London Nights'' erscheint am 5. November. Die Spanne der vertretenen Werke reicht von den von Frank Bridge 1906 komponierten „Drei Skizzen für Klavier" bis hin zu der 1937 fertiggestellten und 1942 revidierten 1. Klaviersonate von Michael Tippett.
Neue CD der Karlsruher
Pianistin Franziska Lee
Als weitere Komponisten kommen, neben dem zeitgenössischen englischen Komponisten schlechthin, Benjamin Britten, noch die weniger bekannten John Ireland und Arnold Bax zum Zugegebenfalls mit Werken aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, welches durch die Verschmelzung von Spätromantik, erweiterter Tonalität und neoklassizistischer Tendenzen geprägt ist und insbesondere in der englischen Musik zu einer charakteristischen, herbwarmen Tonsprache geführt hat. Diese weist oft eine reizvolle Balance zwischen Schönheit und Sprödigkeit im Klang auf.
Das bestätigt auch Franziska Lees facettereiches, agiles und glasklares Klavierspiel, etwa in der Sonate fis-Moll von Arnold Bax aus dem Jahr 1910 oder auch Benjamin Brittens abwechslungsreichem „Ferientagebuch" op. 5 (,,Holiday Diary"). Allerdings sind es nicht allein diese Attribute, die die Musik auf bestimmen: Etwa das dem Album seinen Namen gebende Werk von John Ireland ,,Ballade of London Nights" von 1930 begibt sich vielmehr in fragil schillernde Klanggefilde voller Leichtigkeit, die durchaus auch mal an die Frivolität und Flatterhaftigkeit des Großstadtlebens denken lassen. Fast schon ein wenig an die Verspieltheit von Jugendstil-Ornamenten wiederum gemahnen Frank Bridges bereits erwähnte „Drei Skizzen" in ihrer tänzerischen Anmutung.
Alle diese ganz unterschiedlichen Werke vermittelt Franziska Lee mit einer nuancenreichen Anschlagskultur, plastisch gestalteten Oberstimmen, die sowohl Feinsinn als auch Substanz aufweisen, jedoch auch mit dem Gespür für die Gesamtdramaturgie der Werke. Zugleich verrät auch die zweite CD Franziska Lees kluges Vorgehen: Wer sich in der heutigen Zeit mit ihrer großen Pianistendichte behaupten möchte, tut gut daran, sich weniger bekannten, aber hörenswerten Werken anzunehmen. Wer einen Teil der auf der CD vereinigten Stücke live hören will, hat dazu in Franziska Lees Klavierrezital am 31. Oktober in Hohenwettersbach Gelegenheit.
Daniel Hennigs -
07June
Tränen der Freude und Rührung
„…Mit zarter Sanftheit und dezent feinmelancholischem Anstrich, aber auch mit würdevoller Eindringlichkeit stieg die Pianistin in den ersten Satz (Molto moderato) ein, der beseelend traumhaft ausklang. Es folgte der langsame, alle vorherigen Ausdrucksformen sprengende 2. Satz (Andantino) in fis-Moll als brillante Werkhöhepunkt. Lee ließ seine melodische Schönheit zu vollem Glanz erblühen. Nach dem beschwingt lebhaften Scherzo des 3, Satzes mündete der Finalsatz (Allegro ma non troppo) in lang anhaltenden Schlussapplaus. Nicht wenige Besucher hatten Tränen in den Augen: Tränen der Freude und der Rührung.“location_on von Horst Hacker
10.09.2021 - Memminger Zeitung location_on 8:00 AM - 9:00 AM
Die südkoreanische Pianistin Franziska Lee begeistert das Publikum in der Schickling-Stiftung
Ottobeuren. „Sehr stolz und sehr glücklich“ sei sie, sagte Hausherrin Ulrike Meyer bei der Begrüßung der 40 Besucher, die heutige Pianistin Franziska Lee in der Schickling-Stiftung willkommen heißen zu können. Sie werde, „besonders in der zweiten Hälfte mit der großen Schubert-Sonate, anspruchsvolle Werke“ präsentieren. Die 1988 im südkoreanischen Seoul geborene und heute in Karlsruhe lebende Pianistin trägt eigentlich den bürgerlichen Vornamen Jee-Eun. Den Namen Franziska wählte sie als Hommage auf ihren Lieblingskomponisten Franz Schubert (1797 bis 1828).
Mit dessen Impromptu f-Moll D 935 Nr. 1 (Allegro moderato) eröffnete die schon als „lyrisches Juwel“ Gelobte das vierteilige Klavier-Recital. Ungebändigt pathetisch, ja geradezu explosiv begann sie mit kraftvollem Akkordanschlag dieses kleinere klaviermusikalische Stück von Dezember 1827. Völlig nahtlos unhörbar die geschmeidigen Übergriffe der linken über ihre rechte Hand. Und atemberaubend stark das kurze, aber unwiderstehlich drangvoll zwingende Crescendo in ein übermächtiges Fortissimo. Mit großem Beifall dankte das Auditorium für diese Art pianistischer Lyrik.
Dass Masse und Klasse keineswegs Gegensätze sein müssen, zeigen die 555 Sonaten für Cembalo, die der neapolitanische Compositeur Domenico Scarlatti (1685 bis 1757) seiner Nachwelt hinterließ. Franziska Lee begeisterte mit der außerordentlich individualistisch angelegten Sonate D-Dur L. 424 K. 33, Keineswegs in gewohnter mitteleuropäisch barocker Manier schlug sie rasant flottes Tempo an. Dem ausgeprägt tänzerischen Charakter des einsätzigen Werks tat das keinerlei Abbruch.
Die Etude op. 8 Nr. 10 des Russen Alexander Nikolajewitsch Skrjabin (1872 bis 1915) interpretierte Lee derart temporeich, dass der Tonschwall mitunter Schwindel zu erregen drohte. Ihre Finger wirbelten förmlich über die Tastatur des Flügels, schöpften in kürzester Zeit die volle Bandbreite seiner tonalen Möglichkeiten aus. Es leuchtete voll und ganz ein, dass Skrjabins Musik als überreich an verschiedensten musikalischen Einflüssen gilt. Die ganze Noblesse ihrer meisterlichen pianistischen Spielkunst legte die junge Koreanerin in Franz Schuberts „große“ viersätzige Sonate in A-Dur (D 959). Die Darbietung des monumentalen Werks nahm volle 35 Minuten in Anspruch.
Kurz vor Schuberts viel zu frühem Tod im September 1828 geschrieben, gilt die Sonate als Krönung seines Schaffens, zugleich als kompositorisches Vermächtnis. Mit zarter Sanftheit und dezent feinmelancholischem Anstrich, aber auch mit würdevoller Eindringlichkeit stieg die Pianistin in den ersten Satz (Molto moderato) ein, der beseelend traumhaft ausklang. Es folgte der langsame, alle vorherigen Ausdrucksformen sprengende 2. Satz (Andantino) in fis-Moll als brillanter Werkhöhepunkt. Lee ließ seine melodische Schönheit zu vollem Glanz erblühen. Nach dem beschwingt lebhaften Scherzo des 3, Satzes mündete der Finalsatz (Allegro ma non troppo) in lang anhaltenden Schlussapplaus. Nicht wenige Besucher hatten Tränen in den Augen: Tränen der Freude und der Rührung.“ -
07June
Dämonie und farbiger Klang
„…In Franz Liszts immens schwieriger Sonate h-moll konnte Franziska Lee alle Register ihres großen pianistischen Könnens ziehen. Eindringlich gestaltete sie die gegensätzlichen Charaktere der Themen und bleibt der Dämonie des Werkes nichts schuldig. Ob waghalsige Sprünge, perlende Figurationen, Oktavenkaskaden oder eindringliche romantische Lyrizismen an der Reihe waren — stets war Franziska Lee in höchster Konzentration Herrin der Lage. Das Publikum zeigte sich zu Recht sehr applaudierfreudig.“location_on 03.11.2020 - Badische Neueste Nachrichten location_on 8:00 AM - 9:00 AM„Am letzten Abend vor dem zweiten Lockdown konnten sich Musikbegeisterte in der Katholischen Kirche Karlsruhe-Hohenwettersbach an mitreißend dargeboten Live-Interpretationen erfreuen.
Edvard Griegs beliebte Peer-Gynt-Suite konnte auch in der Vierhändig-Version des Komponisten begeistern, gelang es doch Sontraud Speidel und Franziska Lee, die verschiedenen Stimmungen der einzelnen Szenen mit höchst kultiviertem farbigem Klang und in perfektem Zusammenspiel herbeizuzaubern. Ekaterina Merzliakova zeigte ihr hochprofessionelles Können in zwei Sätzen aus der Partita d-moll für Violine solo von Johann Sebastian Bach: Klar strukturiert, in schöner Linienführung und mit edlem Ton nahm sie ihr Publikum ganz für sich ein.
In Franz Liszts immens schwieriger Sonate h-moll konnte Franziska Lee alle Register ihres großen pianistischen Könnens ziehen. Eindringlich gestaltete sie die gegensätzlichen Charaktere der Themen und bleibt der Dämonie des Werkes nichts schuldig. Ob waghalsige Sprünge, perlende Figurationen, Oktavenkaskaden oder eindringliche romantische Lyrizismen an der Reihe waren - stets war Franziska Lee in höchster Konzentration Herrin der Lage. Das Publikum zeigte sich zu Recht sehr applaudierfreudig. “ -
07June
Großes Gefühlspanorama
Abschluss der Schubert-Konzertreihe in Kleiner Kirche„Sontraud Speidel und ihre Meisterschülerin Jee- Eun Franziska Lee hatten es sich im Rahmen der Benefizaktion für die neue Orgel der Kleinen Kirche angelegen sein lassen, in fünf Konzerten im Verlauf von zwölf Monaten sämtliche (!) Werke Schuberts für Klavier vierhändig aufzuführen — eine bewunderungswürdige Leistung angesichts der Fülle und Reichhaltigkeit der Schubertschen Werke dieses Genres…“location_on 13.12.2019 - Badische Neueste Nachrichten location_on 8:00 AM - 9:00 AM
„Über berühmte Komponisten existieren so manche Vorurteile: Beethoven, der eigensinnige Titan; Mozart, der Hallodri mit leichtfüßiger Engelsmusik; Bach, der Komponist komplexer Kirchenmusik und so weiter - und Franz Schubert, der Inbegriff des Sentimentalen und Depressiven. Mit Sicherheit schlug sich Schuberts nicht immer leichte Biografie in seinen Werken nieder: fehlende Anerkennung als Komponist, die teils unzureichende Fähigkeit der Selbstvermarktung und auch das Fehlen von familiärem Rückhalt mischten den Werken Schuberts, der zeitlebens Junggeselle bleiben musste, so manchen schwermütigen Ton bei — aber auch sehr viel emotionale Tiefe.
Dass zu dieser Tiefe auch Freude, Begeisterung und strahlende Momente gehören und somit die Vorurteile über Schuberts Musik eindrücklich widerlegt werden können, war beim Abschluss- konzert der Reihe „20 Finger für Franz Schubert“ in der nahezu voll besetzten Kleinen Kirche festzustellen. Sontraud Speidel und ihre Meisterschülerin Jee- Eun Franziska Lee hatten es sich im Rahmen der Benefizaktion für die neue Orgel der Kleinen Kirche angelegen sein lassen, in fünf Konzerten im Verlauf von zwölf Monaten sämtliche (!) Werke Schuberts für Klavier vierhändig aufzuführen — eine bewunderungswürdige Leistung angesichts der Fülle und Reichhaltigkeit der Schubertschen Werke dieses Genres, aber auch ob der Schwierigkeit des vierhändigen Klavierspiels an einem statt an zwei Klavieren: der begrenzte Raum, den sich Hände teilen müssen und das häufige Ineinander- und Übergreifen der Hände beider Pianisten sind zusätzlich Herausforderungen, die zur Beherrschung des Notentextes hinzukommen.
Die große B-Dur-Sonate und die f-Moll Fantasie bildeten im letzten Konzert, das die treffende Überschrift „Leidenschaft und Sehnsucht“ trug, die Hauptwerke; daneben erklangen vier recht eingängige und durchaus auch einmal leichtfüßig gehaltene Variationswerke, ein meistenteils klangstark und aussagekräftig sich darbietendes Rondeau brillant e-Moll (D. 823) und die drei markanten Militärmärsche(D. 733), deren erster in einer virtuosen Fassung für zwei Hände von Carl Tausig besonders bekannt wurde. In der B-Dur-Sonate (D. 617) arbeiteten die beiden Pianistinnen in klug ausbalanciertem Spiel die Charaktere und Themen gelungen heraus und verliehen dem recht freundlich gestimmten Werk den Habitus orchestraler Größe. Die f-Moll-Fantasie (D. 940), die das berühmteste vierhändige Klavierwerk Schuberts und vielleicht auch das berühmteste vierhändige Klavierwerk überhaupt ist, stand bewusst am Ende derKonzertreihe, vereinigt sie doch gleich einem großen Gefühlspanorama sämtliche menschliche Empfindungen und Stimmungen von Traurigkeit über Wut und Dramatik bis hin zu Freude und inniger Beseeltheit in sich. Der reiche Beifall belegte die Großartigkeit dieses Schlusspunktes des Abends und das ganzen Konzertzyklus! “ -
07June
In der Tat „L'Heure Exquise"
„Das wildeste Werk des Repertoires der klassischen Moderne, das jüngst eingespielt wurde, findet sich auf einem Album der phänomenalen Pianistin Franziska Lee...“location_on 26.09.2019 - OPERNFREUND location_on 8:00 AM - 9:00 AM„Kein Wunder also, dass der E-272, mit dem ein Modell von 1895 modifiziert wurde, bei einem Klangtest in der Opéra Bastille von der Pariser Zeitschrift Le Monde de la Musique für die Interpretation der Werke Bachs, Mozarts und Beethovens als optimal bezeichnet wurde. Kommt hinzu die Möglichkeit, durch perkussive Register die zeitgenössische Musik mit Transparenz, obertonreicher Klangfülle und einer maximalen Modulationsbreite zu realisieren. Das wildeste Werk des Repertoires der klassischen Moderne, das jüngst eingespielt wurde, findet sich auf einem Album der phänomenalen Pianistin Franziska Lee. Die klangreflektierende Zarge und der klangvolle Diskant dank der korrekten Hochtöner-Dimension des Diskantbodens kommt allen Werken zugute – im Fall der wilden Toccata von Pierre Sancan, die er 1943 seinen „lieben Eltern“ widmete (was angesichts der kontrollierten Raserei leicht ironisch anmutet), kommen im brillanten Finale klangliche und manuelle Virtuosität zusammen. Die junge Pianistin hat ein rein französisches Programm des 20. Jahrhunderts zusammengestellt und neben Henri Dutilleuxs Klaviersonate von 1947/48 zwei Zyklen von Poulenc (Suite française und Napoli) neben eine kleine Sonate von Jean Francaix und Poulencs Mèlancolie gestellt. Um ein Wort Friedrich Nietzsches über die Carmen zu zitieren: Diese Musik (und diese Interpretation) schwitzt nicht. Nicht nur in Poulencs Mélancolie hören wir einen schlanken Klang à la française. Eleganz herrscht selbst dort; der helle Klavierklang, gepaart mit genauer Technik, macht aus dem Prélude der Sonatine Jean Francaix' ein dahinschnurrendes Etwas, bevor der langsame Satz, eine Elégie, eher verspielt als verschattet daherkommt. In der Tat: L'heure exquise.“https://www.deropernfreund.de/pionteks-bayreuth-6.html
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07June
Badische Neueste Nachrichten zur CD „L'Heure Exquise"
„... Im Spiel der Pianistin verbinden sich Klarheit und viele Farbnuancen, wobei es ihr sowohl bei Dutilleux als bei Françaix gelingt, die großformatige Anlage der Sonaten zu gestalten. Die „Suite Française", aber auch „Napoli Suite pour Piano" von Poulenc verlangen einen atmosphärisch leichteren, mit vielen Zwischentönen arbeitenden Zugang, was Franziska Lee auf dieser CD vorbildlich meistert.“location_on 29.12.2018 - Badische Neueste Nachrichten access_time 8:00 AM - 9:00 AMAusschließlich französischer Musik des 20. Jahrhunderts widmet sich die Pianistin Franziska Lee auf ihrer ersten CD „L'Heure Exquise". Die Schülerin von Sontraud Speidel in Karlsruhe stellt den Sonaten von Henri Dutilleux und Jean Françaix zwei Klavier-Suiten von Francis Poulenc und eine farbenreiche Toccata von Pierre Sancan gegenüber. Das weite dynamische Spektrum der aus Seoul stammenden Pianistin wird von der Aufnahmetechnik nicht nur bei der gewichtigen Dutilleux-Sonate von 1947/48 sehr genau eingefangen. Im Spiel der Pianistin verbinden sich Klarheit und viele Farbnuancen, wobei es ihr sowohl bei Dutilleux als bei Françaix gelingt, die großformatige Anlage der Sonaten zu gestalten. Die „Suite Française", aber auch „Napoli Suite pour Piano" von Poulenc verlangen einen atmosphärisch leichteren, mit vielen Zwischentönen arbeitenden Zugang, was Franziska Lee auf dieser CD vorbildlich meistert. -
07June
Radio France Musique zur CD „L'Heure Exquise“
Sendung „Actualité du disque : Françaix, ...“location_on 11.06.2018 Radio France „En Pistes“ access_time
Von Rodolphe Bruneau-Boulmier und Emilie Munera
Sie hörten das Prelude der Klaviersonate von Jean Françaix, ein Auszug aus einem anspruchsvolles Programm, das von einer Musikerin in ihrer ersten CD vorgestellt wird. Sie ist in der Reihe "Premiere Portraits" des Labels Capriccio erschienen, das jungen Künstlern die Möglichkeit bietet, ihre erste Plattenaufnahme zu veröffentlichen. Diese Musikerin heist Franziska Lee. Die Pianistin ist 1988 in Seoul geboren und sie nennt ihre CD "L'Heure Exquise", ihre CD ist unserem nationalen Repertoire gewidmet. Aber nicht mit den so häufig eingespielten Werken von Debussy, Ravel, Faurée, die man so oft hier im Programm hört. Nein, die Pianistin geht weiter und nimmt sich der Werke an, die von unseren Pianisten so oft vernachlässigt werden: Werke von Jean Françaix, Francis Poulenc, Pierre Sancan und Henri Dutilleux. Sie eröffnet die CD mit der Sonate für Klavier von Dutilleux, und sie spielt sie wahnsinnig gut, mit viel Energie und Präzision, man spürt dass sie keine technischen Probleme kennt, was es ihr erlaubt, sich auf alles andere zu konzentrieren. Sie hat mich von Anfang bis zum Ende beeindruckt.
Die CD lohnt sich wegen ihrer Interpretin und und wegen des Programms. Denn man hört die Sonate pour Piano von Jean Françaix nicht oft, er hat sie für die Pianistin Idil Biret geschrieben.
----- Musik ----
Auch Poulenc nimmt einen großen Teil des Programms auf dieser CD ein, mit seiner Suite Française, seiner Trilogie Napoli, und mit Mélancolie, einem kleinen 1940 geschriebenen Stück, das sehr typisch für Poulenc ist, der wie immer überrascht. Ich habe Ihnen letzten Freitag von der Dualität erzählt, die oft in der Musik von Poulenc zu finden ist. Aber dieses Stück richtet sich an die alte und die neue Welt, mit seinen Harmonien sind wir zwischen Chopin und Debussy, aber es ist doch Poulenc, gespielt von Franziska Lee.
ORIGINAL
Le prelude de la Sonate pour Piano de Jean Françaix, un programme audacieux défendue par une musicienne dans c'est le premier disque dans la collection Premiere Portraits. C'est une collection du label Capriccio qui laisse la chance à des jeunes artistes d'enregistrer leur premier disque. Et donc cette musicienne elle s'appelle Franziska Lee, c'est une pianiste née à Séoul en 1988 et elle appele son disque de L'Heure Exquise, ca consacre à notre répertoire national mais pas avec les oevres les plus enregistrées, pas de Debussy, de Ravel, de Faurée comme on l'entend souvent dans ce jour de programme. Non la pianiste va plus loin et pioche dans sa répertoire parfois délaissé par nos musiciens avec des œuvres de Jean Françaix, Francis Poulenc Pierre Sancan et Henri Dutilleux. C'est la Sonate pour Piano de Dutilleux que ouvre le disque est qu'elle joue sacrément bien avec beaucoup d'énergie et de précision. On sent qu'elle n'a aucun problème technique, ce qui la permet de se consacrer évidemment sur tout le reste et elle m'a impressionné du début à la fin et vous-même Rodolphe - il y a quelque chose d'énergie, au début vous avez dit quelque chose il n'y a pas un problème technique.
Le disque vous avez compris vaut le coup pour l'interprete et pour le programme, puisqu'on entend pas souvent la Sonate pour Piano de Jean Françaix écrit pour Idil Biret. Poulenc pourqu'elle occupe une bonne partie aussi de ce programme avec sa Suite Française, sa trilogie Napoli et Mélancolie, une petite pièce ecrit en 1940 assez typique de Poulainc qui comme toujours surprend. J'en vous parlée a vendredi dernier de la dualité souvent de la musique de Poulenc, mais cette mélodie a fait appel à l'ancien et au nouveau monde dans ses harmonies nous sommes entre Chopin et Debussy mais c'est bien du Poulenc, joué par Franziska Lee.
----- Musique ----
Mélancolie de Francis Poulenc, c'est joué par Franziska Lee, cette jeune artiste qui vient de Corée du Sud et ca s'appelle L'Heure Exquise. Cet extrait de cette collection Premier Portraits chez Capriccio, une collection consacrée aux jeunes musiciciens. On écoutera peut-être prochainement le premier mouvement de la sonate de Henri Dutilleux - avec plaisir - mais oui c'est tout lendemain dans cette emission - oui, et cest souvant un oevre que est jouée par des femmes - oui vous avez raison - femmes comme Geneviève Dutilleux, Marie-Catherine Girod, Claire-Marie Le Guay sont très nombreux d'avoir enregistrée cette sonate. Tu dois y avoir quelque chose qui qui plaît aux femmes dans cette magnifique sonate. -
07June
Zwei Rosen für die Musik
„Es lohnt jede Sekunde, dem Spiel der 1988 in Seoul geborenen Pianistin zuzuhören und auch zuzusehen: Klavier wird hier nicht länger gespielt, hier wird Klavier gelebt...“location_on von Claus-Dieter Hanauer
12.12.2017 - Badische Neueste Nachrichten access_time
Jee Eun Franziska Lee lässt Schuberts Sonaten bei ihrem Klavierabend aufleuchten
„Der Tod vergrub hier einen reichen Besitz, aber noch schönere Hoffnungen“, hebt die von Grillparzer verfasste Inschrift auf Schuberts Epitaph an. Doch diese Hoffnungen hatten sich längst erfüllt, auch in den großen Musikgattungen. Zwei Monate vor seinem Tod hatte Schubert eine gewaltige Trias von Klaviersonaten vollendet, die freilich erst ein Jahrzehnt nach seinem Tod publiziert wurden. Der monumentale Ausklang dieser Trias, die B-Dur-Sonate D 960, beschrieb nun den Höhepunkt eines vom Kulturfonds Baden veranstalteten Klavierabends im Velte-Saal mit der Pianistin Jee Eun Franziska Lee, der Franz Schubert gewidmet und von dessen Sonaten Es-Dur (D 568) und a-moll (D 784) eingeleitet war.
Es lohnt jede Sekunde, dem Spiel der 1988 in Seoul geborenen Pianistin zuzuhören und auch zuzusehen:Klavier wird hier nicht länger gespielt, hier wird Klavier gelebt, im Bewegungsablauf auf das Notwendigste reduziert, nur der Musik dienstbar, in Leuchtkraft derTongebung, Feinheit der Nuancierungen und virtuosem Zugriff entwaffnend souverän. Der lyrische Fluss, den sie der Es-Dur-Sonate angedeihen ließ und ihreEntschlossenheit der Akzentuierung bei dem a-moll-Werk, dem Trauermarschcharakter des Allegros, dem Balladesken des Andante und ihre Fähigkeit, zwischen den geisternden Triolen und schroffen Ausbrüchen des Finales liedhafte Linien aufleben zu lassen, zeigten auf, wieviel von dieser Musik auf Mendelssohn und Chopin ausstrahlte.
Dur kann bei Schubert trauriger sein als jedes Moll und die verhalten raunende Kantabilität des Kopfsatzes der B-Dur-Sonate mit ihren Trillervertiefungen und der nachfolgende Andante-Abgrund verströmen alles andere als Fröhlichkeit. Lee gelingt es, in diesen zwischen Depression und Aufhellung changierenden, geweiteten Dimensionen Überblick herzustellen, durch immer neuesAkzentuieren der Stimmungswechsel und durch straffe Tempi. Die Halbton-Abgründe des Finales, zur Presto-Stretta leitend, gerieten ihr dadurch etwas zu aktiv, zu konkret, doch Schuberts Musikidee, wie er sie in einer Prosaskizze aus dem Sommer 1822 umschrieb, war, auch mit dem zugegebenen Ges-Dur-Impromptu (D899/3) auf’s Ernsthafteste erfüllt: „Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz. Und wollte ich Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe“ – zwei Rosen für die Musik.
Claus-Dieter Hanauer -
07June
Herausragende Klangkultur
Schubert pur: Pianistin Jee-Eun Franziska Lee in der Alten Aulalocation_on von Klaus Roß
20.02.2017 - Rhein-Neckar-Zeitung access_time 8:00 AM - 9:00 AM
Franz Schuberts pianistisches Sonatenoeuvre ist trotz berühmter Anwälte wie Alfred Brendel oder András Schiff noch immer nicht in seiner ganzen Vielfalt im Konzertbetrieb angekommen. Nur wenige Spätwerke sind wirklich präsent, reine Schubert-Programmegar extrem selten. Umso beachtlicher erschien das mit drei Sonaten aus unterschiedlichen Schaffensperioden des Komponisten bestückte Recital von Jee-Eun Franziska Lee bei der Gesellschaft der Musik- und Kunstfreunde Heidelberg in der Alten Aula der Universität. Die unter anderem von Sontraud Speidel ausgebildete Südkoreanerin (Jahrgang 1988) favorisierte in ihren Schubert-Darbietungen eher klassische Klarheit als romantische Freizügigkeit und ließ so den Notentext unprätentiös wie für sich selbst sprechen.
Diese maßvolle Haltung tat schon dem wenig bekannten H-Dur-Frühwerk D 575 gut, dessen heiter verspielten Grundton Jee-Eun Franziska Lee sehr spritzig herausbrachte. Das liedhafte E-Dur-Andante formte die Musikerin zu einem kleinen lyrischen Juwel von anrührender Schlichtheit und Innigkeit.Ein Solitär in diesem Programm. Auch in der ungleich herberen und dramatischeren a-Moll-Sonate D 784 entpuppte sich der charakteristisch kantable Mittelsatz als fein empfundenes Herzstück der Wiedergabe.Schuberts schier orchestrale Steigerungspassagen kamen bei Jee-Eun Franziska Lee ohne jede Härte oder Schwerfälligkeit daher - ein weiterer Beleg für die herausragende Klangkultur der derzeit am Salzburger Mozarteum studierenden koreanischen Pianistin.
Höhepunkt des Heidelberger Konzertabends aber war fraglos ihre staunenswert Reife und souveräne Deutung der großen späten A-Dur-Sonate D 959, die selbst prominente Interpretationsvergleiche durchaus nicht zu scheuen brauchte. Grandios weiträumig der von sinfonischem Atem erfüllte Kopfsatz, fernab aller Larmoyanz das subtil bewegte fis-Moll-Andantino, federleicht das herrlich vergnügte Scherzo, wahrhaft schwärmerisch beschwingt und dazu farblich delikat nuanciert der einzigartig melodiöse Finalsatz: Wer so beseelt und elegant Werke von Franz Schubert spielt, sollte in der internationalen Klavierwelt seinen Platz finden. Herzlicher Beifall in der leider nur halb gefüllten Alten Aula der Universität. Für den Applaus bedankte sich die Künstlerin mit dem wunderbar gesanglich interpretierten Impromptu Ges-Dur D 899/3. -
07June
... das Spiel der koreanischen Pianistin Jee-Eun Franziska Lee beglückte.
Ihre makellose Technik ist ebenso bewundernswert wie die Vielseitigkeit ihres musikalischen Ausdrucks.location_on von Klaus Günther
Solinger Tageblatt - 07.11.2016 access_time 8:00 AM - 9:00 AM
... Die Zuhörer im Meistermannsaal zeigten sich tief beeindruckt. Zum beglückenden Erlebnis wurde für sie auch das Spiel der koreanischen Pianistin Jee-Eun Franziska Lee. Die junge Musikerin hat bereits zahlreiche Preise bei namhaften Wettbewerben gewonnen. Ihre makellose Technik ist ebenso bewundernswert wie die Vielseitigkeit ihres musikalischen Ausdrucks.
Am Sonntag spielte sie mit den Dortmunder Philharmonikern zwei Klavierkonzerte, zunächst das a-Moll Konzert von Clara Schumann (1819 – 1896). Claras romantische Liebesgeschichte mit Robert Schumann ist dank mehrerer Verfilmungen bekannt. Die Komposition ihres Konzertes begann sie mit 13 und spielte mit 16 selbst die Uraufführung in Leipzig. Dirigent damals: Felix Mendelssohn.
Von ihm stammt das Konzert in g-Moll, das Franziska Lee am Ende des Konzertabends spielte. Während die Pianistin im Werk von Clara Schumann lyrische Stimmungsbilder hervorzauberte, begeisterte sie im Mendelssohnkonzert mit Brillanz und Virtuosität. -
07June
Innigkeit und Reife
Kulturfonds Baden zeichnet JeeEun Franziska Lee auslocation_on von Christine Voigt
Badische Neueste Nachrichte - 06.10.2015 access_time 8:00 AM - 9:00 AM
Die junge Pianistin JeeEun Franziska Lee, die nun den Musikförderpreis des Kulturfonds Baden erhalten hat, ist in Karlsruhe keine Unbekannte mehr. 1988 in Seoul/Südkorea geboren, studierte sie zunächst in ihrer Heimat bis zum erfolgreichen Bachelor-Abschluss. Als Stipendiatin des DAAD setzte sie ihre Studien ab 2011 an der Karlsruher Hochschule für Musik fort. Seit 2013 unterrichtet sie dort als studentische Lehrbeauftragte das Pflichtfach Klavier. Inzwischen hat sie sich eine ganze Reihe von nationalen und internationalen Wettbewerbspreisen erspielt und wirkt bereits als Jurymitglied bei Wettbewerben mit.
Die Preisverleihung des Kulturfonds in der katholischen Kirche Hohenwettersbach leitete sie selbst mit der Darbietung von Mendelssohns „Fantasie" fis-Moll op. 28 ein. In tiefer innerer Anteilnahme verlieh sie mit blühender Technik dem ersten Teil farbige Gestaltung, dem zweiten gab sie ein freundlich-liebliches Gesicht, um schließlich die Hörer mit dem abschließenden Presto in souveräner Lauftechnik bei dynamischer Flexibilität und elastischer Geschmeidigkeit zu begeistern. Nach Begrüßungsworten der Ortsvorsteherin Elke Ernemann fand ein Dialog zwischen, der jungen Pianistin und ihrer Lehrerin statt unter dem Titel „Im Spannungsfeld der Kulturen", wobei die perfekte Integration und hervorragenden deutschen Sprachkenntnisse der Koreanerin sehr deutlich wurden. Diesem Gespräch folgte die Überreichung des Preises durch Matthias Tritsch, den Präsidenten des Kulturfonds.
Zum Abschluss zelebrierte Lee Beethovens letzte Sonate Nr. 32 op. 111 c-Moll, die als Vermächtnis und Krönung seines Sonatenwerks betrachtet wird. Tief eingedrungen in den Geist dieser Musik schuf sie nach langsamer Einleitung im schnellen Kopfsatz spannungsvolle Steigerungen wie auch deutliche Kontraste. Aus der mit besonders weichem Anschlag vorgetragenen langsamen „Arietta" sprach tiefe Innigkeit und erstaunliche Reife. Über diesen Variationssatz mit allen seinen Gegensätzlichkeiten war ein wunderbar weiter Bogen gespannt; die Hörer reagierten mit Ergriffenheit. -
07June
Zarte und dynamisch-kraftvolle Melodien
Südkoreanerin Jee-Eun Franziska Lee gibt Konzert im Simmozheimer Rathaussaallocation_on von Bettina Bausch
Schwarzwälder-Bote - 11.11.2014 access_time 8:00 AM - 9:00 AM
Ihr Spiel ist zart und ausdrucksvoll und die Phrasierungen gestaltet sie mit großer Intimität. Jee-Eun Franziska Lee ist eine Ausnahmemusikerin und Meisterin ihres Faches. Denn was die junge Pianistin jetzt aus dem Flügel im Simmozheimer Rathaussaal geradezu herauszauberte, war Musik der Spitzenklasse.
Leicht vorgebeugt, immer auswendig und mit traumwandlerischer Sicherheit spielend, schien die Ausnahmekünstlerin mit dem Klavier geradezu verwachsen. Da war nichts von divenhaftem Gehabe zu spüren.
Hinter ihrem schlichten, freundlichen Auftreten verbirgt sich ein ungewöhnliches Musiktalent. Wer sie schon vor zweieinhalb Jahren an selber Stelle spielen hörte, merkte schnell, dass die Musikstudentin mit südkoreanischen Wurzeln inzwischen noch präziser, noch sicherer in der Interpretation, ja nahezu perfekt geworden ist.
Schon gleich mit dem ersten vorgetragenen Werk, Felix Mendelssohns Fantasie fis-moll op. 28, spielte sich die 26-Jährige in die Herzen der gespannt lauschenden Zuhörer. Das variationsreiche Stück mit fantasievollen Passagen ist in einer eher ungewöhnlichen Tonart geschrieben und verlangte hohe Konzentration sowie großes inneres Mitschwingen. Schon hier blitzte die Fähigkeit der jungen Musikerin zu ungewöhnlich sensibler Interpretation auf.
»Franz Schubert ist mein Lieblingskomponist«, bekannte sie lächelnd. Wohl auch deshalb stellte sie seine Klaviersonate in A-Dur in den Mittelpunkt des Abends. In den Sätzen Allegro, Andantino, Scherzo und Rondo, brannte die Meisterin der Tasten eine wahres Feuerwerk ihres Könnens ab. Zeigten die schnellen Sätze ihre fantastische Fähigkeit im virtuosen Spiel, so meisterte sie ruhigere Passagen mit großem Einfühlungsvermögen.
Höchstes Niveau erreichte Lee bei der Präsentation ihres dritten Werks, der Klaviersonate c-moll, op. 111 von Ludwig van Beethoven.
Im Allegro con brio ed appassionato wurde das typisch leidenschaftlich Entfesselte der Beethoven'schen Musik großartig herausgearbeitet Der Schlusssatz des Adagio molto mündete dann ein in eine ruhig-melodiös geprägte empfindsame Spielweise. Die zarte und immer wieder auch dynamisch-kraftvolle Art zu Spielen hatte restlos überzeugt.
Die Besucher des Abends waren erfasst worden vom meisterhaften Spiel der Musikstudentin, die bereits im Alter von fünf Jahren Klavierunterricht bekam und sich jetzt auf die Prüfung zur höchsten Stufe für Pianisten vorbereitet.
»Das war ganz, ganz toll«, resümierte Bürgermeister Hartmut Mayer. Er überreichte der Künstlerin unter begeistertem Applaus des Publikums ein Blumengebinde. Der Rathauschef kündigte an, das südkoreanische Genie am Flügel auf jeden Fall zu einem weiteren Konzert in die Gäugeeinde einzuladen. -
07June
Raumfüllender Klavierklang
Solistenexamen der Pianistin Jee-Eun Franziska Lee an der Musikhochschulelocation_on Badische Neueste Nachrichten, hd - 08.07.2014 access_time 8:00 AM - 9:00 AM
Die meisten öffentlichen Rezitals der Solistenexamina an Musikhochschulen haben eines gemeinsam: die Auswahl des standardisierten, klassisch-romantischen Klavierrepertoires; „Ausrutscher" in die Barockzeit oder gar ins 20. Jahrhundert sind hier leider selten zu erleben. Dies konnte man von der Programmwahl der 1988 im südkoreanischen Seoul geborenen Pianistin Jee-Eun Franziska Lee, die seit 2011 an der Musikhochschule Karlsruhe bei Sontraud Speidel ausgebildet wird und sich nun seit gut einem Jahr im Studiengang Solistenexamen befindet, jedoch ganz und gar nicht behaupten: Die Kombination von Schuberts auch von „gestandenen" Pianisten in gestalterischer Hinsicht gefürchteter später A-Dur-Sonate D. 959 mit der Klaviersonate des 2013 verstorbenen französischen Komponisten Henri Dutilleux verriet noch bevor der erste Ton erklang schon die künstlerisch individuelle Herangehensweise Jee-Eun Franziska Lees, mit der sie ihr Solistenexamen-Rezital im Velte-Saal von Schloss Gottesaue darbot.
Mit ihrem wahrhaft raumfüllend-orchestralen, nachhaltig-sonoren Klavierklang und der geistigen Durchdringung der formalen Anlage des ersten Satzes in Schuberts Sonate zeigte Lee dann eindeutig ihre künstlerische Reife und Intelligenz. Im folgenden Andantino brachte das exakte Durchhalten des Tempos ohne großes Nachgeben den Schubert-typischen, wanderermäßigen Charakter zum Ausdruck und vermied zugleich unnötige Sentimentalität. Äußerst eindrucksvoll war hier auch der wilde, unerbittlich gestaltete „Gewittersturm" im Zentrum des Satzes.
Mit dem voll heiterem Esprit gespielten Scherzo und dem abschließenden, angemessen zügig musizierten Rondo leitete Lee schließlich zu Henry Dutilleux' Klaviersonate über und bewies hier sowohl große spieltechnisch-körperliche wie auch gestalterische Kraft, gelang es ihr doch, die vielen Charaktere des oft flirrend-irrlichternden Werkes mit zum Teil fast jazzigen Anklängen zu einem großen Ganzen zu formen und dabei dennoch stets präzise zu artikulieren. Im teils langsamen zweiten und dritten Satz hob sie die melodieführenden Stimmen deutlich hervor und stellte in anderen, komplexen und schnellen Passagen die hier abverlangte Virtuosität ganz in den Dienst des Werkes.
Das Publikum zeigte sich äußerst angetan und begeistert vom Spiel dieser Pianistin, der zu wünschen ist, auch künftig viel von sich reden zu machen. -
07June
Tiefe des Gefühls
Jee-Eun Franziska Lee in der Villa Wieser bei Zontalocation_on Rheinpfalz Zeitung, wtz - 14.09.2013 access_time 8:00 AM - 9:00 AM
Ein fulminantes Konzerterlebnis bot die südkoreanische Pianistin Jee-Eun Franziska Lee auf Einladung Zonta Clubs Landau-Südpfalz am Samstag in der Villa Wieser. Sie überzeugte in eindrucksvollen Wiedergaben höchst anspruchsvoller Werke von Scarlatti, Beethoven bis Skrjabin.
Die zierliche junge Frau, die konzentriert und mit souveräner Ruhe die ersten Takte einer Scarlatti-Sonate anspielte, zeigte bereits in ihrem Gestus eine völlige Hingabe an die Musik. Brillant entwickelte sie die gesanglichen Linien der lyrischen f-Moll Sonate (K,481) sowie die klaren Konturen der belebten Sonate d-Moll (K.1).
Auch in der rasanten Wiedergabe der Chopin-Etüde F-Dur ,op. 10 überzeugte die Pianistin durch ihre hoch entwickelte Technik und Anschlagskultur. Dass sie das farbenreiche Spiel bevorzugt, bewies sie in der Darbietung der genialen Paraphrase von Isoldes Liebestod aus Wagners Oper durch Franz Liszt. Hier offenbart sich eine zutiefst romantische Klangwelt, die dem Interpreten orchestrale Klangfülle aber auch farbenreiche Dynamik abverlangt. Makellos spielte Lee die virtuosen Klangkaskaden, souverän modellierte sie die Themen aus dem harmonischen Geschehen heraus. Entscheidend dabei waren ihre emotionale Tiefe und Leidenschaft, die sie auch in ihrer fantasiereichen Interpretation der zweiten Sonate gis-Moll op. 19 von Skrjabin zum Ausdruck brachte.
Höhepunkt des Konzerts war aber ihre Interpretation von Beethovens letzter Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll. Dieses große Werk gehört zu den aussagestärksten Werken Beethovens. Sie fordert ein Bekenntnis des Interpreten zu seiner Musik, sie ist zum Prüfstein aller großen Pianisten geworden.Jee-Eun Franziska Lee interpretierte das Werk mit enormer Energie und Kraft, setzte auf die kontrastreiche orchestrale Wirkung. So beeindruckte ihre Auffassung des leidenschaftlichen Allegrosatzes durch die wuchtige Dynamik. In den Variationen zur Arietta, einem liedhaften Adagio, entwickelte die Pianistin mit Ausdruck und rhythmischer Präzision hingegen die zarten Klangstrukturen.
Jee-Eun Franziska Lee hat in Seoul ihr Bachelor Musikstudium 2011 als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Nach Wettbewerbserfolgen in Korea und Wien startete sie über den Deutschen Akademischen Austauschdienst ihr Masterstudium 2011 an der Musikhochschule Karlsruhe bei Sontraud Speidel. In zahlreichen Konzerten hat die junge Pianistin ihr Können unter Beweis gestellt, der Konzertabend für Zonta war ein weiterer Beleg für ihre ambitionierte Kunst.
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Quelle: www.e-recht24.de